Was lässt sich hier finden?

Viele meiner Projekte sind von einem Interesse an theoretischen Fundamenten, Ideen oder Verknüpfungen geprägt. Mitunter verselbständigt sich dieses Interesse, löst sich von konkreten architektonischen Projekten, geht in urbanistische Gefilde oder mündet in wissenschaftlicher Arbeit. Hier lassen sich Texte finden, die Ergebnis solcher Ausflüge sind oder auch in direktem Zusammenhang zu einem Projekt stehen.

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Presse Hintergrundinformationen (TXT 2,2 KB)

vom Neoliberalismus zum Rechtspopulismus

Unter dem Eindruck der Publikation eines Interviews mit einem der erfolgreichsten Architekten unserer Zeit habe ich einen Text geschrieben, der den Einzug rechtspopulistischer, identitärer Ideen in den Diskurs von Architektur und Stadtplanung deutlich macht. Das Interview auf Baunetz.de mit dem Titel "Die Stadt - ein Müllhaufen" erschien online am 22.5.2019. Meinen Text finden Sie hier:

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Erwiderung P. Schumacher (PDF 283,5 KB)

reconstruction tells

Architektur ist an der Produktion von Identität und Geschichtsbild beteiligt. Als Sprache verstanden, schreibt sie auf dem Palimpsest 'Stadt' Geschichte. Hier stellt sich unweigerlich die Frage: Welche Geschichtsbilder und welche Identitäten werden durch die Praxis rekonstruktiver Architektur produziert? Selten ist Architektur augenscheinlicher als Symptom gesellschaftlicher Wertevorstellungen und Befindlichkeiten begreifbar, wie im Blick auf das Phänomen der Rekonstruktion. Eine eingehende Analyse dieses Symptoms und seiner Ursachen steht bisher aus.

In zehn Texten wird entlang von drei Leitmotiven ein Fächer interdisziplinärer Zugänge zum Thema architektonischer Rekonstruktionen aufgespannt, erhellend und diskursöffnend.

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reconstruction tells (PDF 1,6 MB)

Authentisch vergessen

Die Frage nach der Kopie in der Architektur erfährt mit Blick auf die Debatte der „zweiten Rekonstruktionswelle“ (Pehnt 2009) besondere Brisanz. Denn Rekonstruktionen sind kopierte Architekturen. Als solche stehen sie im Zeichen einer Kulturtechnik des Kopierens, die sich aus den Ateliers, Labors und Studios heraus zu einem selbstverständlichen Teil unserer Alltagserfahrung entwickelt hat. Es ist die Bedenkenlosigkeit dieses Vorgangs des Kopierens, der unser Verhältnis zum Originären verändert. Das Scheinbare hat einen gesicherten Platz in unserer erlebten Realität und lässt die Frage nach dem Authentischen immer wieder neu formulieren.

Publiziert in spacemag3 "copy + paste".

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Authentisch vergessen (PDF 1,5 MB)

Interview Wohnpilot

Unser Begriff von Wohnen geht über die funktionalistische Vorstellung vom Rückzugsort innerhalb eines Arbeitslebens Feierabend – Schlafen – Wochenende weit hinaus. Die Wohnung ist vielmehr ein Raumgefüge, dass multiblen Anforderungen Genüge leisten muss. Zum einen lebt in ihr nicht nur die Familie mit ein-, zwei Kindern oder ein Single, sondern weiterhin Familienteile in wechselnder Besetzung, Patchworkfamilien, Wohngemeinschaften unterschiedlichen Alters, Homeworker, Pflegebedürftige, Alleinerziehende etc. Zum Anderen muss die Wohnung wesentlich mehr leisten. Sie muss mehrere Funktionen erlauben wie Schlafen, Arbeiten und Repräsentieren, Erholen, Studieren und Freizeitgestalten aber sie ist auch ein gesellschaftlicher Angelpunkt im Leben des Einzelnen.

Das hier zur Verfügung gestellte Interview ist 2007 im Rahmen des Wettbewerbs Wohnpilot entstanden.

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Interview Wohnpilot (PDF 1 MB)

Automatische Architektur

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Dies ist ein Schnipsel ASCII-Code. Mehr dazu auf der Projektseite oder im hier bereitgestellten Text.

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Automatische Architektur (PDF 796 KB)

Suhl 3/4 Stadt

fw "Vier Wiener Architekturschaffende der Gruppe „x-urbitant“ suchen in den kommenden Wochen Antworten. Für ihr Projekt 'Dreiviertel Stadt' haben sie Suhl nicht von ungefähr ausgewählt. Die Stadt schrumpft, verändert sich in rasendem Tempo. Der Niedergang der Arbeitswelt hinterließ leere Betriebe, leere Warenhäuser, leere Wohnhäuser – am Ende, nach dem Abriss, bleibt leerer Raum übrig, bleiben Fragmente einer Stadt. Identität verschwindet. Doch schaffen die neuen Einkaufs- und Vergnügungspaläste neue Identität?" (Peter Lauterbach im Freien Wort am 25.8.2004)

Mehr dazu auf der Projektseite. Der Pressespiegel ist hier bereitgestellt:

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Suhl Dreiviertelstadt (PDF 6,2 MB)