Quartier Bleichstraße
Neue Bleiche Rheda

Spezifikationen

Jahr2019OrtRheda-Wiedenbrück, DEBGF15.350Themaurbane AesthetikAspekteWohnungsbau, Geschäftshäuser, AusstellungshalleKategorieWettbewerbKlientStadt Rheda-WiedenbrückZusammenarbeitAndreas Heim Architekt, Verena Frosch Landschaftsarchitektur

Projektbeschreibung

Die Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück hat zwei historische Stadtkerne, zwei Zentren. Wir betrachten sie wie Geschwister, die sich ergänzen, gegenseitig bereichern, Geschwisterstädte eben. Dabei haben beide unterschiedliche Qualitäten entwickelt. Während Wiedenbrück von einer schönen Altstadt geprägt ist, in der Traditionen greifbar sind, ist in Rheda eine Zukunftsgewandtheit spürbar, die gerade neben der tradierten Schönheit der Geschwisterstadt ein enormes Potential birgt. Dieses positive, optimistische Potential Rhedas ist die Grundlage unserer Entwurfshaltung.

Das neue Quartier ist über zwei Pole aufgespannt, die bereits in der ersten Realisierungsphase wirksam sind: das Futurium mit einer Innenöffentlichkeit und der Stadtplatz An der Bleiche mit einer äußeren Öffentlichkeit. Platz und Solitär. Von diesen Polen ausgehend ist das Quartier nach allen vier Himmelsrichtungen mit der Umgebung verknüpft.

Die städtebaulichen Figuren sind stark kontextuell entwickelt. In ihrer Erscheinung sind sie zeitgemäß. Programmatisch sind sie zukunftsgewandt. Der Stadtraum, den sie definieren ist vielgestaltig und durch ein übergeordnetes Konzept zusammengefasst:

Westlich klärt der Solitär des Futurismus das Blockinnere und differenziert zwischen der Hauptachse Andreasstraße und den Wegräumen Am Graben / Bleichstraße. In der Quartiersmitte markieren Stadthäuser den Eingang in die Kernstadt sowie zum neuen Stadtplatz „An der Bleiche“ im östlichen Bereich. Dieser Platz mit den bestehenden Hotels wird durch den „Fächer“ des Quartiershauses definiert.